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Der GKI: Glukose-Keton-Index verständlich erklärt

Ein einzelner Blutzucker- oder Ketonwert sagt für sich genommen wenig. Der Glukose-Keton-Index (GKI) fasst beide in einer Zahl zusammen und macht die Stoffwechsellage besser vergleichbar.

Die Formel

Der GKI ist der Blutzucker geteilt durch die Ketone – beide in der Einheit mmol/l.

GKI = Blutzucker (mmol/l) ÷ Ketone (mmol/l)

In Deutschland wird der Blutzucker meist in mg/dl angegeben. Zum Umrechnen teilt man den mg/dl-Wert durch 18, um auf mmol/l zu kommen.

Beispiel: Nüchtern-Blutzucker 90 mg/dl, Ketone 1,5 mmol/l.
90 ÷ 18 = 5,0 mmol/l → 5,0 ÷ 1,5 = GKI 3,3.

Wie man die Werte einordnet

Ein niedrigerer GKI steht für eine tiefere Ketose. Gängige Orientierungsbänder (kein Diagnosewert):

GKIEinordnung
unter 1tiefe Ketose
1 – 3hohe Ketose
3 – 6moderate Ketose
6 – 9leichte Ketose
über 9kaum Ketose

Welcher Bereich für dich sinnvoll ist, hängt von deinen persönlichen Zielen ab und ist keine allgemeingültige Vorgabe. Der GKI ist ein Beobachtungswert, um die eigene Entwicklung über die Zeit zu verfolgen – keine Diagnose.

So bekommst du den GKI in null15

Trag deinen Nüchtern-Blutzucker und deinen Ketonwert am selben Tag ein – null15 rechnet den GKI automatisch aus, zeigt ihn als Kachel mit Klartext-Einordnung an und zeichnet den Verlauf als Kurve. So musst du nichts umrechnen und siehst trotzdem, wohin sich deine Werte bewegen.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung.

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